Die Stadt als Herrschaftsmedium. Zur kommunikativen Qualität des Städtebaus.
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SEBI: 75/4391
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Zusammenfassung
Ausgehend von der These, daß Architektur und Städtebau den Klassenauseinandersetzungen unterliegen, werden sie als Herrschaftsmedien charakterisiert, die der Vergegenständlichung und Tradierung der herrschenden Ideologie zum Zwecke der Aufrechterhaltung des gesellschaftlichen status quo dienen. Auf dem Hintergrund der materialistischen Kommunikationstheorie wird der sich historisch entwickelnde Städtebau auf seinen Bedingungszusammenhang und seine kommunikative Aussage hin untersucht. Dazu werden die sich wandelnden Herrschaftsformen und -beziehungen analysiert und in Zusammenhang mit den sich wandelnden städtebaulichen Darstellungen gestellt. Da die Herausbildung der städtebaulichen Aussageformen eng mit der ökonomischen und politischen Emanzipation des Bürgertums verbunden ist, wird die Entwicklung der Bauformen und Stadtstrukturen seit den mittelalterlichen Stadtgründungen in die Analyse einbezogen; als Zeitabschnitte werden das Mittelalter, der Frühkapitalismus im Zeichen territorial-fürstlicher Macht sowie der bürgerliche Kapitalismus behandelt.
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Städtebau, Kommunikation, Herrschaft, Ortsgeschichte, Stadtsoziologie, Architektur, Geschichte, Politik
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Münster, (1973) II, 377 S., Kt.; Abb.; Tab.; Lit.
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Städtebau, Kommunikation, Herrschaft, Ortsgeschichte, Stadtsoziologie, Architektur, Geschichte, Politik