Kommunen im Nationalsozialismus. Verwaltung, Partei und Eliten in Südwestdeutschland.

Thorbecke
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Thorbecke

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Ostfildern

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ZLB: Kws 754/31

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KO

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Abstract

Der Band über Kommunen in der NS-Zeit geht der nun schon sehr alten Frage nach, "wie es dazu kommen konnte". Sein Untersuchungsgebiet dafür ist Mikrogeschichte: große und kleine Kommunen im Südwesten, in ihrer Sozialstruktur, ihrer Verwaltung, dem Verhalten ihrer Eliten - es geht um das Funktionieren der Funktionäre, um die Bildung politischer Gruppen und deren Bestand seit den 1920er Jahren bis über 1945 hinaus. Die kommunale Verwaltung arbeitete 1933 weiter; sie konnte verzögern, konnte sich arrangieren, konnte auch - meist unter dem Postulat des Selbsterhalts - die NS-Maschinerie beschleunigt in Gang setzen. Die Autoren beschreiben auf der lokalen Ebene Verhaltensmuster, Verwaltungsstrukturen und Szenarien des NSDAP-Apparats, wie sie auf Landes- und Reichsebene oft schwerer zu fassen sind.

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385 S.

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Oberrheinische Studien; 38