Regulierte Helligkeit. Umwelt.
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Herausgeber
pVS, pro Verlag und Service
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Schwäbisch-Hall
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ISSN
0723-8274
ZDB-ID
Standort
ZLB: Kws 740 ZB 6798
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Zusammenfassung
Die nächtliche Himmelshelligkeit in den Städten ist heute bis zu 1.000 Mal höher als in natürlichen, unbeleuteten Nächten. Die unnatürliche Helligkeit über Siedlungsflächen wird als Lichtverschmutzung bezeichnet und ist eine Form der Umweltverschmutzung, über die noch nicht viel bekannt ist. Denn nicht alle Lebewesen teilen die tagaktive Wahrnehmung des Menschen. Über 30 Prozent aller Wirbeltiere und 60 Prozent der Wirbellosen sind nachtaktiv. Diese Tiere können die Tiere in ihrem Lebensraum einschränken. Auch Pflanzen reagieren empfindlich auf unnatürliche Helligkeit. Aber auch der Schlaf-Wachrhythmus des Menschen wird durch Lichtintensität und Lichtfarbenspektrum gesteuert. Eine chronische Unterdrückung des Hormons Melatonin, das der menschliche Körper ausschüttet, um eine Schlafphase einzuläuten, kann Alterungsprozesse unterstützen und zur Fettleibigkeit führen oder Depressionen und Stoffwechselkrankheiten hervorrufen. Hierfür ist vor allem kurzwelliges Blaulicht verantwortlich. Aus all diesen Gründen sollte die Lichtintensität,- farbe- und verteilung in den Städten durch eine durchdachte Lichtplanung an die tatsächliche Nutzung durch Mensch und Natur angepasst werden. In dem Beitrag werden die Möglichkeiten dargestellt, die die LED-Technologie neben ihrer Energieeffizienz bietet, um die Intensität, Farbe und räumliche Verteilung des Lichts über Fernsteuerung zu regeln.
Beschreibung
Schlagwörter
Zeitschrift
Der Gemeinderat
Ausgabe
Nr. 2
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Seiten
S. 32-33