Dreh- und Angelpunkt ist der Mieter. Preis Soziale Stadt 2014.
Hammonia
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Hammonia
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DE
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Hamburg
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0939-625X
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ZLB: Kws 510 ZB 6884
BBR: Z 143
BBR: Z 143
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Abstract
Das Erfurter Wohngebiet Roter Berg hatte sich seit Mitte der 1990er Jahre zu einem sozialen Brennpunkt entwickelt. Von 1995 bis 2009 schrumpfte die Einwohnerzahl von rund 12.000 auf 5.500. Zudem stieg die Arbeitslosenquote auf bis zu 20 Prozent. In der Folge ließen Sicherheit und Sauberkeit stark zu wünschen übrig. Es gab Vandalismus und häufige Polizeieinsätze. Viele Familien verließen deshalb das Quartier und suchten anderswo eine bessere Wohnqualität. 2009 betrug der Leerstand trotz erheblicher Abrisse über 12 Prozent und neue Mieter konnten kaum gefunden werden. Der Kommunalen Wohnungsgesellschaft mbH (KoWo) Erfurt gehören am Roten Berg ein elf-geschossiges und vier 17-geschossige Hochhäuser in Plattenbauweise aus den 1970er Jahren, die damals aufgrund ihres modernen Komforts sehr beliebt waren. Im Jahr 2009 begann die KoWo mit einem umfangreichen Modernisierungs- und energetischen Sanierungsprogramm. Die baulichen Maßnahmen wurden mit unterschiedlichen Projekten und Initiativen begleitet, deren Ziel es war, mit Quartiersarbeit den Zusammenhalt der Mieter zu stärken. Für ihre diesbezüglichen Bemühungen wurde die KoWo mit dem Preis Soziale Stadt 2014 ausgezeichnet. In dem Beitrag werden die einzelnen Maßnahmen beschrieben. Inzwischen haben auch andere Eigentümer begonnen, nach dem Vorbild der KoWo in ihren Bestand zu investieren. Damit verbessert sich das Image des Roten Bergs weiter und Neumieter kommen aus allen sozialen Schichten.
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Keywords
Journal
Die Wohnungswirtschaft
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Nr. 12
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S. 12-14