Toter Winkel. Herleitung von Problemfeldern und Entwicklung von Maßnahmen bei Unfällen mit rechtsabbiegenden Lkw und geradeaus fahrendem Radverkehr an unfallauffälligen Knotenpunkten in Berlin.

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Im Rahmen der Arbeit soll ermittelt werden, inwiefern die Sicht der Lkw-Fahrenden auf die Radverkehrsanlage durch Sichtbehinderungen beeinflusst wird. Hierzu werden sowohl Unfallanalysen als auch Sichtanalysen durchgeführt. Bei letzteren sind zwei Fahrtzustände des Lkw von Bedeutung: Die gerade Fahrzeugstellung und die bereits eingelenkte Position bei der Kurvenfahrt. Im Rahmen der Unfallanalyse ist festzustellen, dass Sichthindernisse ein größeres Problem darstellen, als bisher angenommen. Dies bestätigt sich in den Sichtanalysen, bei denen in sieben der 27 in Berlin untersuchten Knotenpunkte keine Sicht auf die Radverkehrsanlage gegeben ist. Begründet werden kann das vor allem durch die lokalen Sichthindernisse sowie die Knotenpunktgeometrie. Ergänzend hierzu konnte in den Sichtanalysen festgestellt werden, dass weitere sieben der 27 Knotenpunkte eine erhebliche Sichteinschränkung aufweisen, sodass der Radverkehr nur unter bestimmten Voraussetzungen (korrekte Einstellung der Spiegel am Lkw und Blick zum richtigen Zeitpunkt in den jeweiligen Spiegel) sichtbar ist. Auf Basis der zur Verfügung stehenden Daten konnte eine Maßnahme entwickelt werden. Sie besteht in einer Mindestlänge der Heranführung der Radverkehrsanlage an den rechten Fahrbahnrand im Vorfeld des Knotenpunktes.

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LXVI, 150 S., Anh,

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