Stadtentwicklung im Spannungsverhältnis. Bedeutung von Politik, Planung und Wirtschaft in der Stadt.

Winkler & Stenzel
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Winkler & Stenzel

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DE

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Burgwedel

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1437-417X

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ZLB: 4-Zs 643
BBR: Z 239b
TIB: ZB 542

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Abstract

Nach knapp zwei Jahrzehnten kommunal selbst verwalteter Stadtentwicklung in Ostdeutschland und fast vierzig Jahren Städtebauförderung in Westdeutschland zeigen sich neue Anforderungen an die Innenstadtentwicklung. Industrieller und gewerblicher Wandel, verkehrliche Belastungen und der Strukturwandel im Einzelhandel werden zu Herausforderungen, denen sich die Innenstädte stellen müssen. Verantwortungsbewusstes kommunales Handeln ist dabei ebenso gefragt, wie neue Instrumente im Planungsrecht und bei der Städtebauförderung. Eine aufkommende Renaissance der Innenstadt angesichts der demographischen Entwicklung bietet hier Chancen, die jetzt ergriffen werden müssen. Ausgehend von einigen Beispielen wird die Entwicklung von Einkaufszentren an Autobahnausfahrten in Stadtrandlage als Fehlentwicklung interpretiert, deren Eingrenzung erst nach und nach gelingt, da Innenstadt-Konzepte nicht aufgehen können, wenn die Suburbanisierung weiter fortschreitet und die Städte ihre eigentliche Funktion verlieren. Anschließendwird auf den Denkmalschutz eingegangen und in diesem Zusammenhang die Frage aufgeworfen, ob es sich lohnt, in alte Bausubstanz zu investieren. Ein weiterer Abschnitt befasst sich mit der Verkehrsplanung, die mit dem aufkommenden Automobilverkehr in den 1960er Jahren die "autogerechte Stadt" forderte und jetzt ein zentrales Problem der Innenstadtnutzung darstellt. Das nächste Kapitel behandelt die Folgenutzung von Industriebrachen und abschließend wird auf öffentliche Unternehmen von Bund und Ländern wie Bahn, Post und Telekom eingegangen, die ganze Landstriche verlassen und auch in den Innenstädten Leerstände bewirken, ohne dabei Rücksicht auf kommunale Belange zu nehmen.

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Stadt und Gemeinde interaktiv

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Nr. 9

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S. 305-308

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