Stadt der Commonisten. Neue urbane Räume des Do it yourself.
Wochenschau-Verl.
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Wochenschau-Verl.
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DE
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Schwalbach/Ts.
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ZLB: Kws 82/68:2015
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Abstract
Die neuen Formen des Do it yourself und des Do it together sind eine Antwort auf den tiefgreifenden Transformationsprozess, in dem sich die westlichen Konsum- und Wohlstandsgesellschaften derzeit befinden. Die globale Energie- und Ressourcenkrise ist dabei nur ein Teil der Kulisse, vor der in den Städten bislang unbekannte Räume und Architekturen des Gemeinschaftlichen erscheinen. Sie antworten auch auf die Privatisierung des öffentlichen Raums, auf die Flexibilisierung der Arbeit oder die Beschleunigung und Verdichtung von Zeiterfahrungen. Im Fokus der neuen DIY-Bewegung stehen Gärtnern, Teilen und Tauschen, Selbermachen, Upcycling, die Umdeutung und Wiederaneignung von handwerklichen Fähigkeiten, die Öffnung von Design und Schaltplänen, das Schaffen von Allmenden, das "Hacken" von Dingen und das "Hacken" von Räumen. Ressourcen werden gemeinsam bewirtschaftet, öffentliche Flächen für gemeinwohlorientierte Nutzungen reklamiert. Die neuen Aktivitäten werden unter Schlagworten wie Sharing Economy, kollaborativer Konsum oder smarte Nutzung öffentlich verhandelt. Sie sind dabei Ausdruck einer höchst pragmatischen Kapitalismus- und Konsumkritik und können als Versuche gelesen werden, die gesellschaftlich zentrale Rolle des Konsumenten produktiv zu wenden.
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S. 49-57