The dwelling panel. A new research method for studying urban change. (Das Wohnungs-Panel. Ein neues Verfahren zur Analyse von Stadtentwicklungen.)
Springer
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Springer
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DE
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Heidelberg
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0034-0111
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ZLB: Kws 150 ZB 6820
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Abstract
Klassische Panelstudien wie das deutsche Sozio-ökonomische Panel (SOEP), die US-amerikanische Panel Study Income Dynamics (PSID) und die British Household Panel Study (BHPS) haben als Zielpersonen Haushalte oder Personen in Haushalten. Ist man an kleinräumlichen Einheiten, z. B. Wohnvierteln, interessiert, können Veränderungen über die Zeit nur über die fortgezogenen und die verbliebenen Haushalte bzw. Personen beschrieben werden. Abgesehen von neuen Haushaltsmitgliedern, die in bestehende Haushalte einziehen, gibt es keine Information über diejenigen Haushalte, die in diese Wohnviertel einziehen. Wendet man klassische Panelstudien an, ist es daher nicht möglich, Veränderungen im Wohnviertel angemessen zu analysieren. Um dieses Problem der Veränderungen in kleinräumlichen Einheiten zu beschreiben, schlagen wir als Alternative eine neue Untersuchungseinheit vor: anstelle von Haushalten die Wohnung (oder das Einfamilienhaus) zu verwenden. Das Wohnungspanel gestattet es, kleinräumliche städtische Prozesse zu untersuchen, z. B. Gentrification, Armut oder Wahlverhalten. Am Beispiel einer laufenden Studie stellen wir die methodischen Annahmen dar und zeigen, wie ein Wohnungspanel konstruiert werden kann, das über mehrere Wellen läuft. Dabei diskutieren wir auch Panelausfälle und vergleichen mögliche Strategien, diese Ausfälle im klassischen und im Wohnungspanel zu ersetzen.
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Raumforschung und Raumordnung
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Nr. 6
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S. 377-388