Zeitung und Gemeinde. Die Integration der Bürgerschaft einer Gemeinde in die Bereiche Nachbarschaft, Gemeinde und Überregion, wie sie die Zeitung ermöglicht, fördert und verdeutlicht, dargestellt auf Grund der Ergebnisse einer empirischen Untersuchung des Forschungsinstituts für Soziologie der Universität zu Köln.
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1963
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SEBI: CK 145
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Zusammenfassung
Auf der Basis der Ergebnisse einer 1957 in Köln durchgeführten Leseranalyse durch Befragung von 1046 Kölner Bürgern über 21 Jahre versucht die Arbeit festzustellen, ob und wie die Integration der Bürgerschaft einer Gemeinde durch eine Zeitung ermöglicht, gefördert und verdeutlicht wird. Dabei wird von der Hypothese ausgegangen, daß die für die Integration unabdingbare Voraussetzung der Kommunikation in komplexen, wenig überschaubaren Gesellschaften erst durch die verschiedenen Massenkommunikationsmittel, vor allem durch die Tageszeitung geschaffen wird. Als Resultat der Untersuchung wird folgendes festgehalten: Die Zeitung ermöglicht und bewirkt Integration in dem größeren und weniger durchschaubaren Bereich der Gemeinde durch Information über das Gemeindegeschehen, durch Weckung lokaler Aktivitäten und Identifikationen und durch Ausübung sozialer Kontrolle; Die Zeitung ermöglicht und fördert Übersicht und Integration auch im Bereich der Überregion durch Information über das Tagesgeschehen und Erleichterung der Meinungsbildung über Ereignisse und Probleme; Die Zeitung unterstützt z.T. auch die Integration in den an sich überschaubaren Bereich der Nachbarschaft, vor allem durch spezielle Informationen über persönliche Ereignisse aus dem Leben einzelner Bürger. bg/difu
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Düsseldorf: VDI-Verlag (1963), III, 179 S., Abb.; Tab.; Lit.(Diss.; Köln o.J.)