Die Laufbahn eines deutschen Baubeamten von der Weimarer Republik bis zur jungen Bundesrepublik. Eine Fallstudie. Zweite, überarb. und erw. Aufl.
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DE
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Bonn
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ZLB: Kws 784/13
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Abstract
Karl Badberger war der erste Leiter der Bundesbaudirektion. Sein berufliches Wirken umfasste den Zeitraum vom Kaiserreich bis zur jungen Bonner Demokratie. Diese Kontinuität hat ihn für eine Betrachtung unter historischen Aspekten interessant gemacht. Als Baubeamter war er, wenn auch spät, tief in den Machtapparat des NS-Staates verstrickt. Dies betraf keineswegs nur Verwaltungshandeln, sondern wird gleichfalls in den von Badberger geplanten und umgesetzten Bauten noch heute greifbar. Der ehemalige Baumeister für die SS, der sich selbst in seinem Lebenslauf im Jahr 1942 als Spezialist für Monumentalbauten bezeichnete, plante und baute später die Schlüsselbauwerke der jungen Bonner Demokratie. In der Bundesrepublik wurden ihm zudem wesentliche staatliche Repräsentationselemente wie Kunst am Bau oder Siegel als dienstliche Zuständigkeitsbereiche zugewiesen. Als Autor und Mitglied der Redaktion der neu gegründeten Zeitschrift "Die Bauverwaltung", die an die Stelle des früheren "Zentralblatt der Bauverwaltung" trat, war er gemeinsam mit seinen ehemaligen Kollegen aus der Reichsbauverwaltung ein Hauptkommunikator des bundesrepublikanischen öffentlichen Bauwesens. Inzwischen hat sich eine unabhängige Historikerkommission der wissenschaftlichen Untersuchung des Planes und Baues der damals zuständigen Institutionen angenommen. Diese Publikation ging der Arbeit des Historikerkommission voran. Sie liegt nun in einer zweiten und erweiterten Auflage vor.
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