Höherer Input angestrebt. Ein EU-Life+ Projekt untersucht die Wiedereinbringung von Gipsabfällen in den Produktionsprozess.

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Berlin

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1868-9531

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ZLB: Kws 280 ZB 1571
IRB: Z 1853

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Abstract

Das EU-Life+ Projekt "Vom Gips zu Gips - Von der Produktion zum Recycling", das von der Europäischen Kommission gefördert wird, verfolgt einen integralen Ansatz. Im Mittelpunkt steht die Aufbereitung von sortenrein separierten Gipsplattenabfällen, die sowohl beim Neubau als auch beim Rückbau von Gebäuden anfallen. Dabei soll der Gipskern, der in den Gipsplattenabfällen enthalten ist, zu einem qualitätsgerechten Sekundärrohstoff aufbereitet werden, der ohne weitere Maßnahmen in der Gipsindustrie wieder verwendet werden kann. Darüber hinaus sollen Methoden entwickelt werden, bereits vor Rückbau eine quantitative und qualitative Einschätzung der anfallenden Bau- und Abbruchabfälle vorzunehmen. Beim Bereich Recyclingtechniken sollen die bereits bestehenden Techniken technisch und wirtschaftlich weiter optimiert werden. Der dritte Aspekt ist die Wiedereinbringung in den Produktionsprozess. Für den Recyclinggips sollen zunächst Qualitätsanforderungen abgeleitet werden, die sowohl die technische Eignung als auch die Schadstoffbelastung regelt. In ausgewählten europäischen Gipsplattenwerken soll anschließend in Großversuchen der Anteil an qualitätsgerechtem Recyclinggips im Rohstoffinput für diese Anlagen auf bis zu 30 Prozent gesteigert werden. Hierbei sollen außerdem diverse technische und betriebswirtschaftliche Daten erfasst und dokumentiert werden. Auf der Grundlage der Projektergebnisse soll die EU-Kommission in die Lage versetzt werden, in der EU harmonisierte und einheitliche Rahmenbedingungen nicht nur für das Recycling von Gipsabfällen festzulegen, die letztlich einen wesentlichen Beitrag zur europäischen Ressourceneffizienzpolitik leisten.

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S. 33-36

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