Wer hat Zugang zum Bahnnetz? Kein Anspruch auf Zugang für ausländische Eisenbahnverkehrsunternehmen im SPNV.

Alba
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Herausgeber

Alba

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Düsseldorf

Sprache

ISSN

0722-8287

ZDB-ID

Standort

ZLB: 4-Zs 3393
BBR: Z 529
TIB: ZO 1831

Dokumenttyp (zusätzl.)

RE

Zusammenfassung

Mit dem Vierten Gesetz zur Änderung des Allgemeinen Eisenbahngesetzes vom 19. Mai 2009 (BGBl. I S. 1100) wurde die Richtlinie 2007/58/EG in nationales Recht umgesetzt. Auf dieser Grundlage wird im Wesentlichen der Zugang zur Eisenbahninfrastruktur für ausländische Eisenbahnverkehrsunternehmen geregelt, die grenzüberschreitende Eisenbahnverkehrsleistungen im Personenverkehr erbringen. Die Frage, wie sich die Zugangsvoraussetzungen zur Eisenbahninfrastruktur für ausländische Anbieter im schienengebundenen Personennahverkehr (SPNV) nach der ab dem 1. Januar 2010 geltenden Fassung des § 14 Abs. 3 AEG gestalten, lässt sich unmittelbar aus dem Wortlaut der Vorschrift nicht ohne weiteres beantworten. Der Verfasser weist anhand der Gesetzesmaterialien nach, dass ausländische SPNV-Anbieter nach wie vor keinen gesetzlichen Anspruch auf Zugang zur deutschen Eisenbahninfrastruktur haben und dies im Einzelfall nur auf der Grundlage zwischenstaatlicher Vereinbarungen möglich ist.
By the fourth amendment of the Allgemeines Eisenbahngesetz (general railway statute) from May 19, 2009 the directive 2007/58/EC was implemented into national law. On this basis it provides the regulation of access to railway infrastructure for foreign railway companies, which offer cross border passenger transportation services. The question, how the access requirements for foreign railway companies, which offer metropolitan and suburban commuter services, are shaped by § 14 III AEG as amended on January 1, 2010, can not be answered directly pursuant to the legal code. The author proves on the basis of legislative materials, that foreign railway companies, which offer metropolitan and suburban commuter services, still have no legal entitlement to access the German railway infrastructure and that in individual cases this is only possible on the basis of bilateral agreements.

Beschreibung

Schlagwörter

Zeitschrift

Der Nahverkehr

Ausgabe

Nr. 4

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Seiten

S. 20-23

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