Kreditvariante birgt große Hindernisse für Eigentümergemeinschaften. KfW-Fördermodelle für WEG-Gemeinschaften.
Hammonia
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Bandtitel
Herausgeber
Hammonia
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Hamburg
Sprache
ISSN
0939-625X
ZDB-ID
Standort
ZLB: 4-Zs 613
BBR: Z 143
BBR: Z 143
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
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Zusammenfassung
Seit Januar 2007 sind Eigentümergemeinschaften bei der Förderung energetischer Sanierungsmaßnahmen Eigentümern gleichgestellt. Im Rahmen des Programms des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) "energieeffizientes Sanieren", vormals "CO2-Gebäudesanierungsprogramm" können Eigentümergemeinschaften ihre Sanierungsprojekte mit einem Zuschuss fördern lassen. Gefördert werden dabei Maßnahmen zum Erreichen des Niveaus eines KfW-Effizienzhauses. Förderfähig sind Maßnahmen wie Fenstererneuerung, Wärmedämmung, Heizungserneuerung und der Einbau von Lüftungsanlagen. Seit dem 1. April 2009 ist die Förderung von Einzelmaßnahmen, beispielsweise die Erneuerung einzelner Fenster oder die Dämmung einzelner Wände oder Decken, möglich, um auch Eigentümergemeinschaften, die über nur geringe Rücklagen verfügen, eine sukzessive energetische Sanierung zu ermöglichen. Eine Vorfinanzierung ist obligatorisch, die geförderte Summe wird nach der Sanierung zurückerstattet. Neben dieser Zuschussvariante gibt es die Kreditvariante, die bisher von den Eigentümergemeinschaften jedoch nur bedingt genutzt werden kann, weil sich hier das Problem der Sicherheitenstellung für die Banken zeigt. Hier engagiert sich im Arbeitskreis Finanzierung der Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI) für eine Neuregelung. Sicherheiten sollten auf Landes- oder Bundesebene vergeben werden. Nur so könne die Höhe der benötigten Gelder für die energetische Sanierung gewährleistet werden.
Beschreibung
Schlagwörter
Zeitschrift
Die Wohnungswirtschaft
Ausgabe
Nr. 7
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Seiten
S. 20-21