Effizienzhaus Plus im bewohnten Geschosswohnungsbau - ein Potenzial für den deutschen Gebäudebestand? Vergleichende ökologische und ökonomische Entwicklung von übertragbaren energetischen Szenarien für zwei reale, bewohnte Geschosswohnungsbauten aus den 1950er Jahren in Darmstadt.

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Der deutsche Gebäudebestand breitet sich zunehmend schneller aus und beansprucht damit mehr und mehr Fläche. Der Betrieb dieser Gebäude ist verantwortlich für ein Drittel der jährlichen Treibhausemissionen in Deutschland. Hauptverursacher sind Wohngebäude, die errichtet wurden, bevor die erste Wärmeschutzverordnung 1978 in Kraft trat. Die Arbeit weist an zwei realen Beispielgebäuden nach, wie bewohnte Geschosswohnungsbauten der Baualtersklasse 1949 – 1957 energetisch weiterentwickelt werden können, um den bislang verfehlten nationalen Klimazielen bis zum Jahr 2050 gerecht zu werden und gleichzeitig den angespannten Wohnungsmarkt in Deutschland zu entlasten. Im Fokus steht die Entwicklung und Analyse von drei Szenarien, die das maximale Spektrum zwischen dem bauordnungsrechtlichen Minimum (Szenario 1: EnEV 2016) und der heute bekannten Höchstleistung (Szenario 2 und 3: Effizienzhaus Plus) abbilden. Die ökonomischen und ökologischen Untersuchungen im Lebenszyklus belegen den nachhaltigen Mehrwert einer Entwicklung zum Effizienzhaus Plus (Szenario 2) gegenüber dem Bestand und gegenüber einer konventionellen EnEV-Lösung (Szenario 1). Die Kombination des Effizienzhauses Plus mit einer Aufstockung in serieller Holzbauweise (Szenario 3) erhöht die Qualitäten, vor allem, weil neuer Wohnraum geschaffen wird ohne neue Flächen zu versiegeln. Die Arbeit unterstützt Eigentümer und Planer sowie Verantwortliche in Bund, Ländern und Kommunen dabei, die Aktivität im Bereich der energetischen Bestandsentwicklung voranzutreiben.
German building stock is spreading rapidly and consequently occupying increasing amounts of space. The running of these buildings is responsible for one third of Germany‘s total annual greenhouse gas emissions. Residential buildings, built before the first Heat Insulation Ordinance came into force in 1978, are the main contributors. By means of two real example buildings, the doctoral thesis provides evidence of how inhabited multi-storey buildings of the construction age class 1949 - 1957 could be energetically developed in order to meet the previously missed national climate goals for 2050 and at the same time relieving a burden on Germany´s tense housing market. The focus is on the development and analysis of three scenarios, which represent the maximum spectrum between the regulatory minimum (scenario 1: EnEV 2016) and today´s known peak performance (scenarios 2 and 3: Efficiency House Plus). The economic and ecological life cycle studies prove the sustainable surplus value of a development towards the Efficiency House Plus (scenario 2) compared to the existing stock and a conventional EnEV solution (scenario 1). The combination of Efficiency House Plus with an extension in serial wood construction (scenario 3) increases the qualities, above all, as new living space is created without sealing new surfaces. The work supports owners and planners as well as those responsible in federal, state and local governments to promote activity in the area of energy stock development.

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XVIII, 218

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