Stadterneuerung im Nationalsozialismus. Ein Programm und seine Umsetzung.

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SEBI: Zs 1505-28,2
BBR: Z 55a
IRB: Z 892
IFL: Z 485

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Abstract

Stadterneuerung ist ein altes kommunales Aufgabenfeld. In der Weimarer Republik wird von den Kommunen die Forderung nach einem reichszentralen Stadterneuerungsprogramm erhoben, kommt aber nicht zum Tragen. Erst der NS-Staat nimmt sich dieser Aufgabe erstmals zentral an und baut ein Programm (Alt-)Stadtsanierung auf. Die politische und ökonomische Bedeutung des Stadterneuerungsprogramms ist relativ gering im Vergleich zu anderen stadträumlichen Programmen. Das Programm läuft jedoch als "Modellversuch"; es wird dadurch für später geplante großvolumige Umbaustrategien für das ganze Reich bedeutsam. Das Stadterneuerungsprogramm ist der allgemeinen NS-Zielvorstellung von der städtebaulichen "Auflockerung" der Städte zugeordnet und wird im Laufe der Erprobung für andere städtebauliche Teilpolitiken wie das repräsentative "Neugestaltungs"-Programm funktionalisiert. Stadterneuerung erhält zunehmende Bedeutung im militärstrategischen Sinne (städtebaulicher Luftschutz) und wird schließlich unmittelbar "kriegswichtig". Mit dem Stadterneuerungsprogramm werden wohnungswirtschaftliche Ziele verfolgt, die auf Kosten- und Standardminimierung abzielen, sowie wohnungs- und bevölkerungspolitische Ziele, die Kontrolle und Selektion der Wohnbevölkerung beinhalten. Damit ist Stadterneuerung im Nationalsozialismus auch funktionalisiert im rassepolitischen Interesse des Systems. difu

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Nationalsozialismus, Stadtgeschichte, Sanierungsplanung, Zivilschutz, Wohnungswirtschaft, Bevölkerungspolitik, Zentralismus, Stadtsanierung, Stadterneuerung, Sanierung

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Archiv für Kommunalwissenschaften, Stuttgart, Jg. 28(1989), S. 292-308

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Nationalsozialismus, Stadtgeschichte, Sanierungsplanung, Zivilschutz, Wohnungswirtschaft, Bevölkerungspolitik, Zentralismus, Stadtsanierung, Stadterneuerung, Sanierung

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