Aus Katastrophen lernen? Wahrnehmungen, Deutungen und Konsequenzen des Oderhochwassers von 1997.
oekom
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DE
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München
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ZLB: Kws 256/410
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DI
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Abstract
Was macht eine Überschwemmung oder ein Hochwasser zur Katastrophe? Wie erleben, überleben und verarbeiten Menschen ein solches Ereignis? Kann man aus Katastrophen lernen? Und wenn ja, was genau? Das Oderhochwasser 1997 hat zahllose Menschen ihr Hab und Gut gekostet. Existenzen wurden zerstört, sicher Geglaubtes ging unwiederbringlich verloren. Auf der Grundlage qualitativer Interviews mit Oderanrainern zeichnet die Autorin nach, wie die "Jahrhundertflut" von Betroffenen wahrgenommen und gedeutet wird. Sie fragt auch nach den Schlüssen, die Menschen aus dem Erlebten für ihre Gegenwart und Zukunft ziehen. Damit nimmt sie Lernprozesse in den Blick, die Katastrophen folgen, und fördert Erstaunliches zutage: Deutlich wird zum Beispiel, weshalb manche Lehren aus der Geschichte neue Katastrophenszenarien befördern können. Die Studie zeigt entlang zahlreicher Beispiele zudem, dass allzu großes Vertrauen in die Kontrollierbarkeit und Gestaltbarkeit der natürlichen Umwelt verheerende Folgen haben kann.
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310 S.
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Transformationen; 7