Zur Bedeutung von Wanderungen für die Raum- und Stadtentwicklung.

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
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Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

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DE

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Bonn

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0303-2493

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ZLB: 4-Zs 2548
BBR: Z 703
IFL: Z 0073

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Abstract

Ausgehend von einer beschreibenden Analyse der regionalen Dynamik des demographischen Wandels, insbesondere der Bedeutung der Binnen- und Außenwanderungen für die regionale Bevölkerungsentwicklung, stehen drei für die Raum- und Stadtentwicklung wichtige Wanderungsgruppen im Fokus des Beitrags: (1) die Altersgruppe der 18- bis unter 30-Jährigen, als Zuwanderer die Träger der demographischen und ökonomischen Dynamik vieler Städte und gleichzeitig als Abwanderer ein Beleg für fehlende Zukunftsperspektiven vieler strukturschwacher, meist ländlicher Regionen; (2) die unter 18-Jährigen als Referenzgruppe für Familien/Haushalte mit Kindern, die klassischen Träger der Wohnsuburbanisierung; schließlich (3) die Generation 50+, die "Hoffnungsträger" sowohl einer Reurbanisierung als auch Disurbanisierung. Die mittel- und langfristigen Perspektiven des demographischen Wandels lassen unter Status quo-Annahmen nicht erwarten, dass die anhaltende Abwanderung von jungen Menschen "vom Land in die Stadt" entscheidend gestopptist, die Wohnsuburbanisierung in allen Stadtregionen wesentlich an Bedeutung verliert und eine anhaltende Reurbanisierungswelle bevorsteht, eine neue Renaissance der Städte. Der Beitrag schließt mit einigen strategischen Ansatzpunkten für eine gezielte Raum- und Stadtentwicklungspolitik als Wanderungspolitik.

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Informationen zur Raumentwicklung

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Nr. 3/4

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S. 245-259

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