Nachhaltiges Wirtschaften im Handwerk. Grüne Überzeugungstäter?
Alternative Kommunalpolitik
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Alternative Kommunalpolitik
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DE
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Bielefeld
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0941-9225
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ZLB: 4-Zs 3327
IRB: Z 1674
BBR: Z 555
IRB: Z 1674
BBR: Z 555
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Abstract
Fast 962.000 Handwerksbetriebe mit über 4,8 Millionen Beschäftigten erwirtschaften in der Bundesrepublik Deutschland einen Umsatz von 482,7 Milliarden Euro pro Jahr und 480.000 junge Menschen erhalten im Handwerk eine fundierte Berufsausbildung (Stand 2008). Trotzdem sehen sich Handwerksbetriebe vor einer Reihe von Problemen. Das überwiegend kleinbetrieblich strukturierte Handwerk steht vor der Herausforderung, sich an die Auswirkungen einer zunehmend vernetzten und beschleunigten Welt anzupassen. Außerdem führte die Einführung und Erweiterung des EU-Binnenmarktes für das überwiegend regional tätige Handwerk zu einer Verschärfung des Wettbewerbsdrucks. Der Fachkräftemangel, die gestiegenen Ansprüche der Kunden sowie die Verteuerung der Versorgung mit Energie und Wasser sind weitere Herausforderungen für Handwerksbetriebe. Aus dem Bereich des Umwelt-, Arbeits- und Gesundheitsschutzes werden immer neue Anforderungen an das Handwerk herangetragen, die nicht selten lediglich als Kostenfaktor betrachtet werden. Vor diesem Hintergrund wird in dem Beitrag untersucht, ob die wissenschaftlich nachgewiesene Grundannahme, dass Entscheidungsträger aus dem Handwerk eine signifikant höhere Nachhaltigkeitsbereitschaft aufweisen als Entscheidungsträger aus der Industrie, bestätigt werden kann. Betrachtet wird dabei sowohl das innerbetriebliche Agieren als auch das Handeln am Markt. Hier können vor allem die Angebote von Produkten und Dienstleistungen genannt werden, die ressourceneffizient und umweltfreundlich sind. Marktpotenziale liegen im energiesparenden und ökologischen Bauen, in der energetischen Gebäudesanierung, in der Nutzung erneuerbarer Energien und der Schaffung dezentraler Energieversorgungssysteme. Hier wäre es wünschenswert, wenn die Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung stärker Eingang in die handwerkliche Erstausbildung finden würde.
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AKP. Fachzeitschrift für Alternative Kommunalpolitik
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Nr. 6
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S. 42-44