Volk, Raum und Sozialstruktur. Sozialstruktur- und Sozialraumforschung im "Dritten Reich".

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Münster

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ZLB: 97/838
BBR: A 12 989

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DI
S

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Abstract

Die von den NS-Ideologen herbeigesehnte "nationale Revolution" sollte die gesamte Gesellschaft verändern und nach ihren Vorstellungen umformen, wobei die Begriffe "Volksgemeinschaft"und "Führerprinzip" die wichtigsten Grundlagen der gesamten NS- Herrschaft bezeichnen. In der Arbeit werden Ergebnisse der Soziologieforschung aus der NS-Zeit dahingehend analysiert, mit welchen Mitteln und Ergebnissen der Staat in soziale Abläufe und Strukturen rücksichtslos eingegriffen hat, da das ideologische Profil keine Spielräume zuließ und durchgesetzt werden mußte. Von Interesse sind auch die Besonderheiten der NS-Sprache und der willkürlich festgelegten Einteilungen bei Definitionen, Beschreibungen und Forschungsergebnissen auf den Gebieten der Sozialökologie, der Sozialgeographie und der Sozialraumforschung. Es werden aber auch kleinere Teilbereiche der Forschung, die Stadt- und Siedlungsforschung, sowie die "Großraumforschung Ost" (Polen und Tschechoslowakei) mit den entsprechenden NS-Institutionen untersucht. Im Anhang 60 Biographien der maßgeblichen Forscher der NS-Zeit. mabo/difu

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ca. 630 S.

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Beiträge zur Geschichte der Soziologie; 8