Raum neu denken. Von der Digitalisierung zur Dezentralisierung.

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Wien

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ZLB: Kws 170/102

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Abstract

In ganz Europa bereiten die unterschiedlichen Entwicklungsgeschwindigkeiten der urbanen Ballungsräume und ländlichen Gegenden politische Probleme. Die Gelbwestenbewegung in Frankreich oder die Entleerung zahlreicher Dörfer, ja ganzer Landstriche in Spanien sind nur zwei Beispiele, welche die Brisanz dieser Entwicklung aufzeigen. In der vorliegenden Publikation werden Ursachen und Wirkung von Megatrends genauso analysiert wie die Möglichkeiten der Gegensteuerung. So wird u.a. sowohl die Verschiebung des Humankapitals in Österreich als auch die Lokomotivfunktion von Wissenschaft und Forschung für das regionale Wirtschaftswachstum untersucht. Im Kapitel „Regionalpolitische Folgen der Digitalisierung“ wird in einer Analyse der deutschen Landkreise die zentralisierende Wirkung der Digitalisierung ebenso dargestellt wie die systemimmanente dezentralisierende Wirkung der Digitalisierung. Am Beispiel der Universität Innsbruck wird beschrieben, wie eine regionale Universität mit einem Digital Science Center und mehr als zwanzig Professuren die digitalen Herausforderungen der Region aufnimmt. Ein Beitrag über eine aktuelle Studie in der Schweiz beleuchtet die Chancen, aber auch die Risiken, die die Digitalisierung für die regionale Entwicklung mit sich bringt. In einem ausführlichen Artikel werden die Dezentralisierungsinitiativen europäischer Staaten und Regionen vorgestellt.

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VIII, 274

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Schriftenreihe Institut für Föderalismus; 127