Leben Migranten wirklich länger? Eine empirische Analyse der Mortalität von Migranten in Deutschland.

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DE

Erscheinungsort

Nürnberg

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1865-4770

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ZLB: 4-2009/2447

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FO

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Zusammenfassung

Anhand eigener Berechnungen wird zunächst gezeigt, dass in der amtlichen Statistik die Sterblichkeit der erwachsenen ausländischen Bevölkerung deutlich niedriger als in der erwachsenen deutschen Bevölkerung ist. Aufgrund der nachgewiesenen Probleme bei der statistischen Erfassung von Sterbefällen und Bestandszahlen von in Deutschland gemeldeten Ausländern sind die Werte der durchschnittlichen Lebenserwartung allerdings stark verzerrt. Daher wurden neben der amtlichen Statistik die Daten des Ausländerzentralregisters (AZR) sowie der Gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) in die Analyse einbezogen. Es kann geschlussfolgert werden, dass auch bei der Analyse alternativer Datengrundlagen ausländische Personen in Deutschland eine geringere Sterblichkeit als deutsche Personen aufweisen. Die Unterschiede sind allerdings wesentlich geringer als mit Hilfe der amtlichen Daten zu erwarten wäre. Auch ist in längerfristigen Analysen ersichtlich, dass die Unterschiede zwischen ausländischen und deutschen Personen zunehmendgeringer werden. Unter der Annahme, dass ein Teil der bestehenden Sterblichkeitsdifferenzen immer noch auf Problemen bei der statistischen Erfassung von Migranten beruht, kann bereits fast von einer annähernd identischen Sterblichkeit bei Ausländern und Deutschen gesprochen werden.

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50 S.

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Working Paper; 16