Vereine als sozialer Reichtum. Empirische Studien zu lokalen freiwilligen Vereinigungen.

Waxmann
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Waxmann

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Münster

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ZLB: 2003/2996

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FO

Abstract

Einerseits sind Vereine Orte der Tradition und des Traditionellen, trotzige Burgen zur Bewahrung des Alten in einer Welt voller Neuerungen, Veränderungen und Herausforderungen. Andererseits sind sie Inseln der Innovation, des Kreativen, der Selbstorganisation. Sie werden als eine notwendige Infrastruktur einer Zivilgesellschaft angesehen. Weltweit wird die Ansicht vertreten, dass eine Gesellschaft mit vielen Vereinen (im Sinne freiwilliger Vereinigungen) reich sei, weil sie das Sozialkapital einer modernen Gesellschaft bilden. Wie aber Vereine tatsächlich sind, ist schwer zu sagen, weil das empirisch fundierte, wissenschaftliche Wissen über das Vereinswesen dürftig ist. Es werden empirische Ergebnisse über das Vereinswesen in zwei mittelgroßen Städten präsentiert. Es wird dargestellt, wie der soziale Reichtum entdeckt wurde und welchen Umfang er hat. Außerdem wird beschrieben, wie er organisiert ist, d.h. es wird Auskunft gegeben über den Umfang des Vereinswesens, über die Tätigkeitsfelder, die Mitglieder und die Mitarbeiter, die Finanzen und die Vereinsphilosophie und schließlich darüber, wer die Produzenten des sozialen Reichtums sind - wer also ehrenamtlich tätig ist. difu

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229 S.

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Edition Global-lokale Sportkultur; 9