Subventionsabbau in räumlicher Perspektive: Wirkungszusammenhänge und Schlußfolgerungen.

Selbstverl.
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Selbstverl.

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Kiel

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BBR: C 25 237

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Abstract

Viele Politiker schrecken vor einem Subventionsabbau zurück, der - so wird oft befürchtet - ganzen Regionen die Beschäftigungschancen nimmt. Tatsächlich ist jedoch wenig darüber bekannt, wie sich ein Abbau von staatlichen Transfers letztlich auf die Regionen auswirkt. Ziel dieses Beitrags ist daher, (1) die einschlägige wirtschaftswissenschaftliche Literatur daraufhin zu sichten, ob Antworten auf die Frage nach den räumlichen Wirkungen eines Subventionsabbaus direkt bereitgehalten werden oder sich indirekt ableiten lassen; (2) die Methoden, die in Frage kommen, um Subventionswirkungen zu bestimmen, einer kritischen Bewertung zu unterziehen; (3) auf der Basis der vorhandenen Erkenntnisse ein Gerüst an Hypothesen über die räumlichen Wirkungen eines Subventionsabbaus in den neuen und alten Bundesländern zu formulieren und (4) wirtschaftspolitische Schlußfolgerungen zu ziehen. Die Ausführungen konzentrieren sich im wesentlichen auf Subventionen. Der Begriff der Subventionen wird in der Literatur sehr verschieden definiert. Hier wird der weitgefaßte, wirkungsorientierte Subventionsbegriff der wirtschaftswissenschaftlichen Institute verwendet, der alle staatlichen Hilfen einbezieht, die auf Unternehmen begünstigend wirken. Einbezogen werden deshalb die Finanzhilfen, Steuervergünstigungen, Darlehen und sonstige Transfers an Unternehmen. - (n.Verf.)

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38 S.

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Kieler Diskussionsbeiträge; 280