Kreuzberg. Ein Bezirk und seine sozial-räumliche Stellung innerhalb West-Berlins. Ein Beitrag zur regionalen Armutsforschung.

Gottschild, Hartmut
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1987

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SEBI: 87/5641-4

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Der Autor untersucht die Ursache der Kreuzberger Krawalle im Mai 1987. Hierbei geht er der Frage nach, ob es in West-Berlin Verarmungs- und Wohlstandsgebiete gibt. Um dies zu klären, analysiert er die Entwicklung der Anzahl von "Empfängern laufender Hilfe zum Lebensunterhalt" (HLU), wobei er die Besonderheit Kreuzbergs im Verhältnis zu anderen Bezirken herausarbeitet. Er klärt die Hauptursachen der Hilfegewährung, schlüsselt die Verarmung nach Altersgruppen auf und diskutiert die Solidarisierung infolge der geballten Armut. Er kommt zu dem Ergebnis, daß es soziale und räumliche Trennungsprozesse (Segregation) von Wohlstand und Armut in West-Berlin gibt, wobei Kreuzberg ein Bezirk der Verarmungsregion ist. In Kreuzberg herrscht hohe Arbeitslosigkeit, von der insbesondere männliche Jugendliche betroffen sind. Das Heranziehen der HLU-Empfänger zu gemeinnützigen Arbeiten nach dem BSHG führt zu zusätzlichen Spannungen. Die Ballung von Armut führt zur Sensibilisierung der Wahrnehmung bei allen Generationen. Sie ist auch Folge sich gegen sozial empfundene Ungerechtigkeit zu solidarisieren. Daher ist nicht auszuschließen, daß die Mai-Krawalle Auswirkungen der Kreuzberger Verhältnisse sind. gzi/difu

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Braunschweig: (1987), 21 S., Abb.; Tab.; Lit.

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