Untersuchung der Böden im direkten Umfeld der UBA-Messnetz-Standorte in den neuen Ländern zur Vervollständigung des bundesweiten Umweltbeobachtungsnetzes im Hinblick auf ein integriertes und repräsentatives Monitoring.
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DE
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Berlin
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0722-186X
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ZLB: CDROM 144
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FO
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Zusammenfassung
Im Umfeld der 11 UBA-Luftmessnetzstationen in Brandenburg (Doberlug-Kirchhain, Falkenberg, Neuglobsow, Schorfheide-Kienhorst), Mecklenburg-Vorpommern (Ueckermünde, Zingst), Sachsen (Lehnmühle, Lückendorf, Melpitz) und Thüringen (Leinefelde, Schmücke) wurden 103 Schürfgruben mit 488 Horizonten entsprechend der Bodenkundlichen Kartieranleitung, 4. Auflage (KA4) durch die Geologischen Dienste der jeweiligen Bundesländer aufgenommen und beprobt. Die profil- und horizontbezogene Dokumentation der Ergebnisse erfolgte nach dem Formblatt der KA4 und in einer dafür entwickelten Datenbank mit Microsoft Access 2000. Im Labor wurden neben allgemeinen physikalischen und chemischen Parametern auch Gehalte an anorganischen und organischen Schadstoffen bestimmt. Bei den Untersuchungen zur Korngrößenzusammensetzung konnte die Mehrzahl der erfassten Schürfgruben der Bodenartenhauptgruppe Sand (70 %) zugeordnet werden. Weitere 10 % waren Lehmböden und der Rest entfiel auf Moorstandorte sowie Schluff- bzw. Tonböden. Für die Auswertung der allgemeinen anorganischen Parameter Ct, pH-Wert und KAKpot wurden die im Gelände angesprochenen Horizonte zu Horizontgruppen zusammengefasst. Für den Vergleich der gemessenen anorganischen Schadstoffgehalte mit Hintergrundwerten erfolgte die Zuordnung der Standorte zu den Legendeneinheiten der Karte der Bodenausgangsgesteine (BAG 1000). Durch den gleichzeitigen Einsatz der KW/ICP-AES und RFA-(S) und -(P) Verfahren bei der Bestimmung von anorganischen Schadstoffen durch die beteiligten Labore an Proben der selben Horizonte mit separater Probenvorbereitung konnten laborexterne Überprüfungen zur Richtigkeit der Prüfergebnisse durchgeführt werden. Allgemein wurden erhöhte Gehalte an Pb, Cr und Zn gefunden. Darüber hinaus bestehen auch Tendenzen zur Anreicherung von PAK in der Reihenfolge Acker - Forst, Nadelbäume - Grünland, Mahd - Grünland - Forst, Streu. Ebenfalls nachzuweisen waren .-HCH, DDT und PCB im Boden. Zusätzlich erfolgte die Bestimmung von endokrin wirksamen Stoffen (Bisphenol A, Nonylphenol und Phthalate). Dabei wurden zu den PAK vergleichbare Phthalatgehalte bestimmt. difu
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Texte; 72/02