Diskriminierung im Wohnbereich bekämpfen. Freizügigkeit von Zuwanderern sichern. Dokumentation des Experten-Workshops vom 1. Oktober 2003.

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Düsseldorf

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ZLB: 4-2004/1121

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KO
SW

Abstract

Wie können die Chancen und Barrieren für Migranten auf dem Wohnungsmarkt abgebaut werden? Kann ethnische Segregation in den Wohnquartieren ein erster Schritt zur gesellschaftlichen Integration sein oder stellt sie durchweg eine Sackgasse dar mit der Gefahr der Verfestigung dauerhafter Ausgrenzung? Wie kann Antidiskriminierungsarbeit im Wohnbereich in ein "integrationspolitisches Gesamtkonzept" einließen? Welcher Stellenwert könnte hier einem Antidiskriminierungsgesetz zukommen, das die Bundesrepublik Deutschland laut EU-Richtlinien längst hätte installieren müssen? 26 eingeladene Experten aus stadtentwicklungs-, wohnungs-, sozial- und migrationspolitisch relevante Handlungsfeldern diskutierten im Rahmen eines Workshops am 1. Oktober 2003 das Thema. Die Broschüre dokumentiert den Workshop des Planerladens Dortmund, der sich mit der Wohnsituation von Migranten beschäftigt. Experten diskutieren integrations- und wohnungspolitische Fragen: ob die Ansiedlung von Zugewanderten lokal gesteuert werden kann oder sollte, ob Konzentrationen von Zuwanderern in jedem Fall der Integration abträglich sind und ob die Chancen der ethnischen Kolonie die Risiken der Ghettobildung übersteigen. In einer Abschlussrunde wird eine Verständigung über Kernelemente einer Integrationsstrategie im Wohnbereich formuliert. goj/difu

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46 S.

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