Die DDR und die Nachwende-Kids. Was das DDR-Bild deutscher Jugendlicher prägt.

Tectum
Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

Tectum

item.page.orlis-pc

DE

item.page.orlis-pl

Marburg

item.page.language

item.page.issn

item.page.zdb

item.page.orlis-av

ZLB: Kws 30/3

item.page.type

item.page.type-orlis

FO

relationships.isAuthorOf

Abstract

"Von der Sache her war es in der DDR auch nicht viel anders als heute. Nur die Sache mit der Mauer war echt schlimm." Ein ähnlich unbedarftes Geschichtsbild äußern viele Teenager, die nach dem Mauerfall aufwuchsen. Etliche jüngere Studien zeigen: Das DDR-Bild vieler Jugendlicher ist erschreckend verklärt und realitätsfremd. Woher die Heranwachsenden eigentlich ihr Wissen über die DDR beziehen und wie daraus derart verzerrte Geschichtsdeutungen entstehen, hat die Forschung bis dato noch gar nicht erklärt. Der Autor sucht nach Antworten. Sechs Experteninterviews mit maßgeblich an der Erziehung Beteiligten und die Auswertung des deutschen Fernsehprogramms aus einem halben Jahr liefern die Datengrundlage. Die Ergebnisse sind erschreckend: Eltern mit DDR-Biographie prägen mit ihren subjektiven Erinnerungen wesentlich die Grundhaltung ihrer Kinder. Und Medien, womöglich aus Rücksicht auf ihre Zielgruppe, halten kaum dagegen. Anders als beim inzwischen weit zurückliegenden Nationalsozialismus wird die DDR vor allem in banalen Alltagsthemen behandelt und nicht als Ein-Parteien-Diktatur von Moskaus Gnaden gezeigt.

Description

Keywords

Journal

item.page.issue

item.page.dc-source

item.page.pageinfo

180 S.

Citation

item.page.dc-subject

item.page.dc-relation-ispartofseries

Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag. Reihe Politikwissenschaften; 36