Aus der Kostenfalle hin zu mehr Kostenwahrheit: Kosten und Folgekosten von Siedlungen und Infrastrukturen.

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DE

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Hannover

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1611-9983

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Zusammenfassung

Da in Zukunft immer mehr Regionen in Deutschland von einer sinkenden Bevölkerungsbasis betroffen sein werden und schon lange in vielen Planungsregionen rückläufige durchschnittliche Siedlungsdichten zu verzeichnen sind, wird es für Kommunen und Regionen umso wichtiger, bereits im Vorfeld der Aufstellung von Bauleit- und Regionalplänen die Folgekosten geplanter städtebaulicher Entwicklungen zu dimensionieren, um sie mit dem erwarteten Nutzen abzugleichen. Sinkende Siedlungsdichten und rückläufige Zahlen wichtiger Nachfragergruppen sind mit erheblichen Folgen für die Finanzierung der infrastrukturellen Basisversorgung der Bevölkerung verbunden. Denn mit wachsender Siedlungs- und Verkehrsfläche bei stagnierender oder gar zurückgehender Bevölkerung muss je Einwohner ein zunehmender Bestand an technischen, aber auch sozialen Infrastrukturen finanziert werden. Sinkende Siedlungsdichten erhöhen die Infrastrukturkosten in den Kernstädten sowie im Peripherraum. Die Notwendigkeit einer Abschätzung von Kostenfolgen - insbesondere im Bereich der infrastrukturellen Daseinsvorsorge wird als vordringliche Aufgabe diskutiert. Der neue Stellenwert von Kostenargumenten ist insbesondere den Herausforderungen des demographischen Wandels geschuldet.

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7 S.

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Positionspapier aus der ARL; 76