Energetische Sanierung: Richtig fördern - nicht überfordern! STADT UND LAND Berlin.
Hammonia
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Hammonia
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DE
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Hamburg
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0939-625X
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ZLB: 4-Zs 613
BBR: Z 143
BBR: Z 143
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Abstract
Die STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH zählt mit rund 45.000 Wohneinheiten zu den sechs großen städtischen Wohnungsunternehmen in Berlin. Der Konzern engagiert sich seit Jahren für den Umweltschutz, insbesondere für die Einsparung von Energie, die Schonung natürlicher Ressourcen und die Reduzierung von CO2-Emissionen. Für ihr Umweltmanagement erhielt die STADT UND LAND als eines von fünf Wohnungsunternehmen in Europa das EMAS-Zertifikat (Environmental Management Audit Scheme). Rund 40 Millionen Euro werden jährlich in die Instandhaltung, Sanierung und Modernisierung der Gebäude investiert. Der mit den Investitionen erreichte durchschnittliche Wärmeenergieverbrauch liegt nach den Kriterien des Energieausweises im grünen Bereich. Auch zukünftig sind für Teile der Wohnungsbestände energetische Sanierungen erforderlich. Für diese Maßnahmen sind konzerninterne Standards erarbeitet und festgelegt worden. In dem Beitrag wird ausgeführt, dass es mit der erneuten Anhebung der Energieeinsparvorgaben durch dieNovellierung der Energieeinspar-Verordnung (EvEV 2009) für die STADT UND LAND jedoch schwieriger wird, energetische Sanierungsmaßnahmen rentabel umzusetzen und die bisher geplante jährliche Anzahl an zu modernisierenden Objekten einzuhalten. An die Politik wird daher die Forderung gestellt, die Förderungsbedingungen nachzubessern, um das Investorenrisiko überschaubar zu machen, und außerdem bei der Vereinbarung von Umweltzielen keine überdetaillierten Vorschriften für die Objektsanierungen zu erlassen. Nicht das Erreichen eines technischen Standards sollte das Ziel sein, sondern der Effekt für Umwelt und Klima.
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Journal
Die Wohnungswirtschaft
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Nr. 6
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S. 54-55