Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Raumordnungsgesetzes (ROG-E 2016).

Heymann
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Heymann

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Köln

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0012-1363

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ZLB: R 620 ZB 7120
BBR: Z 121

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RE

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Abstract

Der Entwurf zur Änderung des Raumordnungsgesetzes (ROG-E 2016), der sich zur Zeit in der Anhörung befindet, enthält zu einem Teil Präzisierungen und Klarstellungen aber auch veränderte Zuordnungen eher redaktioneller Art. Rechtspolitisch fragwürdig ist allerdings die in § 17 Abs. 2 ROG-E vorgesehene Bundeskompetenz, für den Hochwasserschutz, Raumordnungspläne für das Bundesgebiet aufzustellen. Dies widerspricht dem hergebrachten Grundsatz, wonach dieser Aufgabenbereich in die ausschließliche Zuständigkeit der Länder fällt. Die vorgeschlagene Neuregelung in § 15 Abs. 1 Satz 3 ROG-E, wonach Gegenstand der Überprüfung eines Raumordnungsverfahrens "auch ernsthaft in Betracht kommende Standort- oder Trassenalternativen" sein sollen, ist rechtssystematisch bedenklich. Eine zwingende Öffentlichkeitsbeteiligung (§ 15 Abs. 3 Satz 3 ROG-E) ist sachgerecht.

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Deutsches Verwaltungsblatt

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Nr. 20

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S. 1306-1308

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