Radschnellwege in Hamburg. Aufwertungsmöglichkeiten der Velorouten 5 und 6 unter Berücksichtigung von Qualitätsmessungen und der Definition eines Standards urbaner Radschnellwege.

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Das in Hamburg erstmalig bereits 1995 definierte und geplante Netz aus Alltagsfahrradrouten, den Velorouten, ist bisher in der Bevölkerung nicht hinreichend bekannt und kaum ausgebaut. Nur einzelne Abschnitte wurden bislang baulich realisiert oder saniert und weisen eine gute Radverkehrsführung auf. Insgesamt sind die Velorouten und im Straßenraum nicht durchgängig als solche erkennbar. Das einzig einheitliche der Radverkehrsanlagen ist, dass sie uneinheitlich sind. Nicht nur baulich lassen die praktisch nur auf dem Papier existierenden Velorouten zu wünschen übrig - auch die Routenführung ist noch nicht optimiert. So bietet es an vielen Stellen erhebliche Reisezeitvorteile und mehr Komfort, die Velorouten nicht zu nutzen und auf andere Strecken auszuweichen. Es ist wichtig, dass der Ausbau des Veloroutennetzes mit größeren Schritten als bisher voran geht. Die Routenführung muss überarbeitet, Problemstellen müssen identifiziert und Lösungen hierfür geplant werden. Mit Hilfe von Fotomontagen werden von Autor beispielhaft ausgewählte Velorouten visualisiert.

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131 S., Anh.

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