Siedlers Freud, Siedlers Leid. Die Geschichte der von Bruno Taut projektierten Siedlung "Lichtenberger Gartenheim" in Berlin-Mahlsdorf und ihrer Siedlergenossenschaft von 1920 bis 1979/80.

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DE

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Berlin

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ZLB: 2010/1064

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Vor beinahe 90 Jahren im Jahre 1920 wurde die Siedlungsgenossenschaft "Lichtenberger Gartenheim" ins Leben gerufen. Grundlage für die Gründung der Genossenschaft bot die Weimarer Reichsverfassung, in der als Zugeständnis aus der Novemberrevolution 1918 festgehalten war: "Die Verteilung und Nutzung des Bodens wird von Staats wegen in einer Weise überwacht, die Missbrauch verhütet und dem Ziele zustrebt, jedem eine gesunde Wohnung und allen deutschen Familien, besonders den Kinderreichen, eine ihren Bedürfnissen entsprechende Wohn- und Wirtschaftsheimstätte zu sichern. Kriegsteilnehmer sind bei den zu schaffenden Heimstätten recht besonders zu berücksichtigen." Eng verbunden mit der Genossenschaft ist das Wirken Bruno Tauts als Architekt der zu bauenden Häuser und der Tätigkeit des damaligen sozialdemokratischen Berliner Stadtbaurates Dr. Martin Wagner. Im Osten Berlins, im damals noch ländlichen Mahlsdorf, konnten die, die aus den überfüllten Hinterhäusern der Mietskasernen kamen, Eigenheime errichten, sich hier niederlassen, Familien gründen und sich ihren Traum vom eigenen Heim erfüllen. Die Zuziehenden waren in der überwiegenden Zahl Arbeiter, Handwerker, kleine und mittlere Beamte, Angestellte, Kaufleute und auch Gewerbetreibende. Noch heute leben hier viele Familien, die man getrost als Erstsiedler bezeichnen kann, bereits über mehrere Generationen.

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118 S.

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