Aussiedlerinnen und Aussiedler. Themenheft
Beltz
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Beltz
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DE
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Weinheim
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0172-746X
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ZLB: Zs 3644-4
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Abstract
Die Ausgabe 2-2001 der Zeitschrift "migration und soziale arbeit" behandelt als Schwerpunkt das Thema "Aussiedlerinnen und Aussiedler". Einleitend zeigt Uwe Holtfreter in seinem Beitrag "Zwischen Volkstum und Multikulti. Die Sozialarbeit mit Aussiedlern steht vor neuen Herausforderungen" unter anderem die Sonderrolle der Aussiedler schon bei ihrer Einreise auf: sie gelten im Vergleich zu anderen Migrantengruppen als Deutsche. Erst seit einigen Jahren wird berücksichtigt, dass auch Aussiedler sich kulturell, mental und sozial in einer Einwanderungssituation befinden und Aussiedlerarbeit darauf reagieren muss. Auf einige zentrale Veränderungen in der Aussiedler- und Jugendpolitik verweist Brigitte Mies-van-Engelshoven in ihrem Aufsatz "Partizipation und Chancengleichheit von Jugendlichen Aussiedlerinnen und Aussiedlern in Deutschland - Integrationshilfen der Jugendsozialarbeit". Die Lebenssituation junger Aussiedlerinnen und Aussiedler beschreibend betont sie deren geringe Teilhabechancen in der deutschen Gesellschaft. Trotz der Integrationsprogramme, von denen sie in ihrem Beitrag die wichtigsten darstellt, hält sie die Weiterentwicklung der Integrationshilfen vor allem in der Jugendsozialarbeit für notwendig. Mit der Beschreibung der "Lebenssituation und Bewältigungsstrategien junger AussiedlerInnen" befasst sich Susanna Schagerl und geht auf die Ressourcen und Bewältigungsstrategien ein. Dabei fordert sie für die Weiterentwicklung der Arbeit mit jungen Aussiedlergruppen einen bikulturellen Integrationsansatz. Von Franz Josef Krafeld werden in seiner Abhandlung konzeptionelle Ansätze für eine "Cliquenorientierte Jugendarbeit mit Aussiedlerjungendlichen. Jugendarbeit mit Zugewanderten - Eine Praxis ohne Konzepte" entwickelt, basierend auf biographischen Erfahrungen der Aussiedlerjugendlichen und ihren Strategien zur Bewältigung des Alltags. Die schwierige schulische Situation jugendlicher Spätaussiedler in NRW beschreibt Maria Kestermann unter dem Titel "Integriert oder desintegriert" dar und leitet daraus Anforderungen an das deutsche Schulsystem ab. "Praktische Erfahrungen bei der Integration von deutschen Aussiedler-Jugendlichen" stellt Victoria Wildemann am Beispiel des Projektes "Schulbegleitender Nachhilfeunterricht/Aussiedlertreff" der Regionalen Arbeitsstelle für Ausländerfragen, Jugendarbeit und Schule (RAA) in Leipzig in ihrem gleichnamigen Artikel dar. Mit neueren Ergebnissen kriminologischer Forschung setzt sich Gabriele Kawamura in ihrem Beitrag "Kriminalität und Kriminalisierung junger Aussiedler" kritisch auseinander, entwickelt Perspektiven für den Umgang mit kriminalisierten und kriminellen jungen Spätaussiedlern und plädiert für erzieherische und unterstützende Maßnahmen im ambulanten Bereich bei jugendlichen Straftätern. "Junge Aussiedler im Strafvollzug" lautet der das Thema abschließende Artikel von Joachim Walter, in dem er sich dafür einsetzt, den kulturellen Hintergrund der Aussiedler bei der Erziehungsarbeit stärker einzubeziehen. difu
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Migration und Soziale Arbeit
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Nr. 2
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S. 16-54