Die Austrocknung des Aral-Sees. Eine Umweltkatastrophe in der UdSSR.

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IRB: S 5608

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Zusammenfassung

Der rund 500 Kilometer östlich vom Kaspischen Meer liegende abflußlose Aral-See war einst das viertgrößte Binnenmeer der Welt. Seit dreißig Jahren trocknet er aus. Sein Wasserspiegel ist schon um rund 13 Meter gesunken. Dies ist auf die fast vollständige Nutzung seiner beiden Zuflüsse für Bewässerungszwecke zurückzuführen. Das Gleichgewicht zwischen Verdunstung und Wasserzuführung ist zerstört. Durch im Uferbereich aufsteigende Salzlösungen kommt es zu Krustenbildungen und Salzauswehungen, die über große Entfernung vegetationsschädigend wirken. Klimaveränderungen traten ebenfalls ein. Weil die Zuführung von Flußwasser aus sibirischen Flüssen über einen Kanal umstritten ist, werden Lösungen gesucht, mit geringeren Mengen abgezweigten Wassers für die Bewässerung auszukommen. Rückführung und Reinigung des Wassers von Pflanzenschutzmitteln sind diskutierte Lösungen. (-y-)

Beschreibung

Schlagwörter

See, Seewasser, Fluss, Wasserführung, Gewässer, Gewässerfläche, Wasserstand, Wasserqualität, Wasserverschmutzung, Austrocknung, Bewässerung, Kanal, Ökologie, Klima, Versalzung, Klimaveränderung, Vegetationsschaden, Naturraum/Landschaft, Landschaftsschaden

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Neue Zürcher Zeitung (1989), Nr.71, Fernausg., S.45, Abb.

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See, Seewasser, Fluss, Wasserführung, Gewässer, Gewässerfläche, Wasserstand, Wasserqualität, Wasserverschmutzung, Austrocknung, Bewässerung, Kanal, Ökologie, Klima, Versalzung, Klimaveränderung, Vegetationsschaden, Naturraum/Landschaft, Landschaftsschaden

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