Zauberwahn und Hexenprozeß in der Reichsstadt Nürnberg.

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SEBI: 76/3284

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Zusammenfassung

Das Anliegen dieser Arbeit ist es, eine Forschungslücke in der Rechtsgeschichte Nürnbergs auszufüllen Es soll geschildert werden, in welcher Form Zauberwahn und Hexenprozesse im Laufe der Jahrhunderte auftraten und wie sie bewältigt wurden.Zum besseren Verständnis wird eine Einführung in Entstehung und Entwicklung des Hexenwahns vorangestellt.Ferner soll ein Überblick über die Prozesse in der Umgebung Nürnbergs die besondere Haltung der Reichsstadt verdeutlichen.Anhand einer Vielzahl von Prozessen (vom Anfang des 14. bis zur Mitte des 17.Jahrhunderts), der Durchsicht der verfassungsrechtlichen Bestimmungen in Strafsachen, der Art und Weise der Durchführung der Verfahren gegen ,,Zauberer'' und ,,Hexen'' (u.a.Denunziation, Folter und Hinrichtung durch Ertränken, Enthaupten und Verbrennen) wird umfassend belegt, daß Nürnberg keineswegs von Zauberwahn und Hexenprozessen verschont geblieben ist, daß aber die Strafen im Vergleich zu den geistlichen Fürstentümern in Franken relativ mild waren.Die Gründe hierfür werden in den Aufklärungsversuchen von Künstlern, Dichtern und vor allem in den verhältnismäßig rationalen Anschauungen von Rat, Juristen und Theologen gesucht.

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Hexenprozess, Zauberwahn, Strafrecht, Stadtgeschichte, Rechtsgeschichte, Geschichte

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Nürnberg: Stadtarchiv Nürnberg (1970), XIX, 214 S., Abb.; Lit.; Zus.(jur.Diss.; Mainz 1970)

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Hexenprozess, Zauberwahn, Strafrecht, Stadtgeschichte, Rechtsgeschichte, Geschichte

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Nürnberger Werkstücke zur Stadt- und Landesgeschichte; 1