Mediengeschichte und kulturelle Differenzierung. Zur Entstehung und Funktion von Wahlnachbarschaften.

Leske + Budrich
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Leske + Budrich

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ZLB: 92/160

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GU

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Abstract

In der historisch angelegten kultursoziologischen Studie wird der Zusammenhang zwischen der Geschichte der Medien und der kulturellen Differenzierung aufgezeigt. Die Entwicklung des modernen Kommunikationssystems führt einerseits zur Ausbildung einer Allerwelts- und Massenkultur, andererseits das Verhalten der Menschen in den Bereichen, die für sie von besonderer Bedeutung sind, keineswegs gleichmacht, sondern es - im Gegenteil - auf selbstgewählte Themen und Beziehungsformeln hin spezialisiert. Von der Schrift bis hin zu Btx läßt sich belegen, daß die Nutzung von Medien zur kulturellen Differenzierung beiträgt. Es entstehen neue Formen der Wahrnehmung, des Verhältnisses zur Welt und des Umgangs mit anderen. Die raumübergreifenden Kommunikationsmedien fungieren dabei als Börse von Interessen, denen überhaupt erst auf der Grundlage medialer Kommunikation nachgegangen werden kann. Es kristallisieren sich höchst spezialisierte Sozialwelten und Gruppenkulturen heraus. Der Herausbildung von neuen Gruppenkulturen durch ihre mediale Vermittlung steht so nicht im Gegensatz zum Prozeß der wachsenden Individualisierung in der heutigen Gesellschaft, sondern diese neuen Gesellungsformen erlauben gerade einen Zugewinn an persönlicher Identität. difu

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177 S.

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