Zirkuläre physische und virtuelle Mobilität. Modellbildung und empirische Befunde am Beispiel des Einkaufsverhaltens in der Region Stuttgart.
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DE
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Stuttgart
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Zusammenfassung
Die Arbeit bildet vermutete Zusammenhänge zwischen individueller Internet-Nutzung und physischem Mobilitätsverhalten modelltheoretisch ab und untersucht das Einkaufsverhalten in der Region Stuttgart anhand von Daten, die vom Institut für Geographie der Universität Stuttgart im Rahmen des vom Bund geförderten Projektes MOBILIST (1998 bis 2002) erhoben wurden. Mit Hilfe der Clusteranalyse gelingt es dem Autor, je drei valide physische und virtuelle Typen des Einkaufsverhaltens für die Untersuchungsräume Stuttgart und Weinstadt, verstanden als unterschiedliche geographische Lebensmittelpunkte, zu identifizieren. Bezogen auf das physische Einkaufsverhalten lassen sich für beide Teilräume Gruppen identifizieren, die sich sowohl bezogen auf den Einkaufsort als auch auf die Verkehrsmittelwahl für den Einkauf signifikant unterscheiden. So gibt es, offensichtlich relativ unabhängig vom Wohnort, einen Pkw-affinen Typus, der überall einkauft, einen für den öffentlichen Verkehr eher aufgeschlossenen Typus, der gerne auch in der Stuttgarter City einkauft und schließlich den fußläufig wohnortorientierten Typus. Wie erwartet, kann für die untersuchten Teilräume Stuttgart und Weinstadt ein signifikanter Zusammenhang zwischen physischer und virtueller Einkaufsmobilität festgestellt werden, allerdings ist die Stärke des Zusammenhangs eher mäßig ausgeprägt. Ebenfalls kann ein signifikanter Zusammenhang zwischen verschiedenen unabhängigen sozioökonomischen Dimensionen und den ermittelten (Einkaufs-)Mobilitätstypen nachgewiesen werden.
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Seiten
251 S.