Junge Entwicklungstendenzen im Gefüge der Standorte und Funktionsbereiche der sozialen Infrastruktur unter dem Einfluß kommunaler Neugliederung und regionaler Schwerpunktbildung. Ein Beitrag zur Überprüfung des zentralörtlichen Systems - untersucht im stadtnahen und peripher-ländlichen Umland des solitären Verdichtungsgebietes Siegen. 2 Bde.
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SEBI: 83/3364-1.2.-4
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Die raumwirksame Staatstätigkeit, besonders durch Kommunalreform und Festlegung regionaler Entwicklungsschwerpunkte, hat das traditionelle zentralörtliche System tiefgreifend verändert. Die Bevölkerung des ländlichen Raums beginnt, sich in ihrem Versorgungsverhalten von den Verdichtungszentren auf die neuen Schwerpunktstandorte (Großgemeinden) umzuorientieren; das geht zu Lasten der städtischen Zentren. Durch die Konzentration der Siedlungsentwicklung auf wenige Zentralstandorte zeigen periphere Wohnsiedlungsbereiche die Tendenz zur Verödung. Die Arbeit thematisiert die negativen Folgewirkungen der Raumordnungspolitik, deren intendierte Ziele in Frage gestellt zu sein scheinen. kmr/difu
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Sozialinfrastruktur, Stadtumland, Zentraler Ort, Gebietsreform, Regionalschwerpunkt, Standort, Funktionsbereich, Raumordnung, Landesplanung, Regionalplanung, Siedlungsgeographie, Stadtgeographie, Standorttheorie, Verwaltungsorganisation
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Siegen:(1982), ca. 500 S., Kt.; Abb.; Tab.; Lit.(phil.Diss.; Siegen 1982)
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Sozialinfrastruktur, Stadtumland, Zentraler Ort, Gebietsreform, Regionalschwerpunkt, Standort, Funktionsbereich, Raumordnung, Landesplanung, Regionalplanung, Siedlungsgeographie, Stadtgeographie, Standorttheorie, Verwaltungsorganisation