Know-how spart Energie. Gebäudewirtschaft.
Eppinger
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Eppinger
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DE
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Schwäbisch-Hall
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0723-8274
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ZLB: 4-Zs 3025
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Abstract
Eine Reduzierung des Energieverbrauchs in kommunalen Gebäuden ist nicht nur aus wirtschaftlicher Perspektive geboten, sondern auch vor dem Hintergrund des Klimaschutzes notwendig. Sanierungsmaßnahmen am Gebäude sind eine Möglichkeit, um den Energieverbrauch zu reduzieren. Bessere Dämmung und effizientere Technik bewirken aber nicht immer den geplanten Effekt. Die Ursache liegt in dem bisher wenig beachteten Faktor Nutzerverhalten. Nicht energiebewusste Verhaltensweisen können schnell zum Mehrverbrauch von Heizenergie und Strom in Höhe von 30 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr führen. Dieser nutzerbedingte Mehrverbrauch macht im unsanierten Bestand bereits 20 Prozent aus und in einem hocheffizienten Gebäude sind es 50 Prozent. Daher ist die Beeinflussung des Nutzerverhaltens zusätzlich zur energetischen Sanierung eine wirkungsvolle Maßnahme zur Energie- und Kosteneinsparung. Vor diesem Hintergrund werden in dem Beitrag Kernelemente einer Energiesparaktion in kommunalen Gebäuden beschrieben. Am Beispiel einer öffentlichen Einrichtung wurde ein Konzept entwickelt, mit dem eine dauerhafte Änderung des Verhaltens erreicht werden kann. Das Ergebnis ist eine Aktion mit drei Kernelementen: 1. Die Nutzer müssen selbst Verantwortung übernehmen, um von innen heraus eine Veränderung zu erreichen. Dazu werden je Gebäude so genannte Energieverantwortliche benannt; 2. Den Nutzern muss ausreichend Wissen über die Wirkungen ihres Verhaltens auf den Energieverbrauch zur Verfügung stehen. Die richtigen Verhaltensweisen werden dazu über Energiespartipps kommuniziert; 3. Es müssen dauerhafte Elemente integriert werden, um das energiesparende Verhalten langfristig zu erreichen. Begleitet werden diese Maßnahmen durch ein kontinuierliches Monitoring der Strom- und Wärmeverbräuche.
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Der Gemeinderat
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Nr. 2
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S. 12-13