Die Zukunft gehört dem Fussgänger- und Veloverkehr. Stand des Wissens - Massnahmen - Potentiale - Schritte zu einer verkehrspolitischen Neuausrichtung. L'avenir appartient aux déplacements à pied et à vélo. Etat des connaissances, mesures et potentiels vers une réorientation des politiques de transport.
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ZLB: 2001/3158-4
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Abstract
Mit den richtigen Fördermaßnahmen könnte der Veloverkehr um 50 %, der Fußgängerverkehr um 20 % gesteigert und der Autoverkehr um 20 % vermindert werden. Dies zeigt eine Studie und fordert ein "Aktionsprogramm Fußgänger- und Veloverkehr 2000plus". Die Hälfte aller Wege legen Schweizer zu Fuß oder per Velo zurück, und trotzdem gibt es zahlreiche Hindernisse, die einer weitere Verbreitung dieser umweltfreundlichsten Fortbewegungsarten entgegenstehen. Ein Forschungsprojekt hat die Hindernisse und Potenziale untersucht. Die Forschergruppe hat umfangreiche ausländische Erfahrungen und Fördermaßnahmen ausgewertet. Dabei zeigt sich, dass sich der Anteil der Wege, die per Velo zurückgelegt werden, in rund 10 Jahren von knapp 10 % auf rund 15 % steigern ließe. Wenn die Förderung zudem an veränderte Rahmenbedingungen (z.B. mit Preiserhöhungen für den motorisierten Verkehr) gekoppelt würde, könnte der Veloanteil sogar auf 20 % gesteigert werden. Betrachtet man die gefahrenen Kilometer, so sind die Umsteigeeffekte zwar geringer, es könnte aber mit rund 10 % weniger Autokilometern der Austoß von Kohlendioxid um rund eine Million Tonnen pro Jahr vermindert werden. Die Autoren zeigen, dass der Fußgänger- und Veloverkehr im Verkehrsrecht, in der Verwaltung, bei der Verkehrspolitik und -planung und bei der Finanzierung in vielen Fällen benachteiligt wird. Sie skizzieren deshalb ein "Nationales Aktionsprogramm Fußgänger- und Veloverkehr 2000plus", bei dem der Bund, Kantone und Gemeinden ihre Velo- und Fußgänger-Förderung wesentlich verstärken und besser koordinieren würden. difu
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XXXV, 372 S.
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Bericht. Verkehr und Umwelt - Wechselwirkungen Schweiz-Europa. Nationales Forschungsprogramm NFP 41; A9