Verdeckte Armut in Deutschland.

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Frankfurt/Main

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ZLB: 98/2052-4

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Abstract

Verdeckt arm sind Personen, die zwar Anspruch auf laufende Hilfe zum Lebensunterhalt (HLU) haben, diesen aber nicht geltend machen. Die empirische Untersuchung auf der Datengrundlage des sozioökonomischen Panels (DIW) ergibt, daß die verdeckte Armut zwischen 1991 und 1995 von 3,7% auf 3,4% der Bevölkerung leicht abnahm. Dabei kommen auf 100 HLU-Empfänger rund 110 verdeckte Arme. Die Armutsquote unter Frauen, ausländischen Bürgern sowie 7-17jährigen ist überdurchschnittlich, dagegen tragen ältere Personen kein höheres Armutsrisiko. Insbesondere in Ostdeutschland ist der Anteil der verdeckten Armen zwischen 1991 und 1995 gesunken. Auffällig ist, daß der Anteil der bis 6jährigen in dieser Periode deutlich angestiegen ist und der Anteil der über 60jährigen abgenommen hat. Die Armutsquote steigt nahezu parallel zur Haushaltsgröße. Die größte Problemgruppe sind aber Paare mit Kindern und Alleinerziehende. Zu den verdeckten Armen zählt v.a. eine große Gruppe von Personen, die potentiell ihr vorhandenes Einkommen durch HLU "aufstocken" könnten. Die Summe, die die Kommunen hätten aufbringen müssen, wenn die verdeckten Armen ihre Ansprüche geltend gemacht hätten, belief sich 1995 auf 4,5 Mia. DM. Die tatsächlich geleistete Hilfe betrug 17 Mia. DM. eh/difu

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