Räumliche Planung in Deutschland und der Schweiz im Vergleich. Rahmenbedingungen, Akteure und praktische Umsetzung, dargestellt an den Beispielen Europaviertel (Frankfurt am Main) und Zürich West.

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DE

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Frankfurt/Main

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ZLB: 2003/2060-4
IFL: I 810 - 123

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DI

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Abstract

Nach einer Skizze des "Dilemmas moderner Planung" im Dreieck zwischen wirtschaftlichen Interessen, Bürgerinteressen und politischen Planungszielen fragt die Arbeit nach dem Verhältnis der unterschiedlichen Akteure nicht nur innerhalb des rechtlich definierten Planungssystems, sondern hinsichtlich ihres tatsächlichen Gewichts bei heute ablaufenden Planungsprozessen von Großprojekten. Um die verschiedenen Akteursrollen in der aktuellen Planung definieren zu können, wurde deren Entstehung in der Planungsgeschichte des deutschen wie des schweizerischen Planungssystems analysiert. Im empirischen Teil der Arbeit geht es um eine vergleichende Rekonstruktion der Planungsprozesse zweier Umnutzungsprojekte in Frankfurt am Main (Europaviertel) und Zürich (Zürich West), bei denen durch Interviews mit beteiligten Akteuren und die Auswertung der Presseberichterstattung ein umfassendes Bild der Planungsprozesse gezeichnet wird. Grundsätzlich wird festgehalten, dass unbeschadet der juristisch definierten Planungsprozesse zwischen der Stadt und den Investoren Absprachen getroffen werden, die für die Planaufstellung massive Einschränkungen für den Handlungsspielraum der Bürger bedeuten. goj/difu

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233 S.

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Rhein-Mainische Forschungen; 123