Eine Mobilität der Superlative. Gehen.

Herzog-Schlagk, Bernd
Alternative Kommunalpolitik
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Datum

2015

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Herausgeber

Alternative Kommunalpolitik

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Bielefeld

Sprache

ISSN

0941-9225

ZDB-ID

Standort

ZLB: Kws 740 ZB 6736
IRB: Z 1674
BBR: Z 555

Dokumenttyp (zusätzl.)

Zusammenfassung

Das Gehen ist mit der Entwicklung des Menschen eng verbunden. Es verursacht im Gegensatz zu anderen Verkehrsarten die geringste Luftverschmutzung, Klimawirkung, Gesundheits- und Lebensgefahr für andere Menschen, den geringsten Energieumsatz, Lärm und Flächenverbrauch und ist darüber hinaus gesundheitsfördernd für den Fußgänger selbst. Sehr viele Wege in der Stadt werden zu Fuß gehend zurückgelegt. Aber dennoch wird behauptet, Fußgänger seien eine Minderheit. Würde in der Verkehrsstatistik der Fußgängerverkehr nicht als komplett zu Fuß zurückgelegte Strecke definiert werden, sondern - wie beispielsweise in der Schweiz - als Teil einer Wegekette, wären die Ergebnisse anders. So werden nach einer Untersuchung in Nürnberg lediglich 23 Prozent der Wege komplett zu Fuß zurückgelegt. Bei Betrachtung aller Etappen eines zurückgelegten Weges kommt der Fußgängerverkehr jedoch auf einen Anteil von 60 Prozent. In der derzeitigen Verkehrspolitik wird zumeist der Maßstab der vielen und möglichst flüssig zurückgelegten Kilometer verfolgt. Erst im Jahr 2009 ist es dem Fußgängerverband FUSS e.V. gelungen, dass bei der Novellierung der Straßenverkehrsordnung (StVO) der Satz hinzugefügt wurde, dass die Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmer Vorrang hat vor der Flüssigkeit des Verkehrs. Langsam erkennen die Bundesländer ihre Verantwortung für den Fußgängerverkehr. Beispielgebend ist die vom Senat verabschiedete "Fußverkehrsstrategie für Berlin". In dem Beitrag wird ausgeführt, dass jede Kommune eine Fußverkehrsstrategie entwickeln sollte und es werden wesentliche Grundsätze und langfristige Ziele formuliert.

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Schlagwörter

Zeitschrift

AKP. Fachzeitschrift für Alternative Kommunalpolitik

Ausgabe

Nr. 2

Erscheinungsvermerk/Umfang

Seiten

S. 32-34

Zitierform

Freie Schlagworte

Stichwörter

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