Kommunale Stiftungen in Deutschland. Bestandsaufnahme, Chancen und Herausforderungen.

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Berlin

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ZLB: Kws 88/14

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Abstract

Ein großer Teil der ältesten deutschen Stiftungen sind kommunale Stiftungen. Anders als manche andere Stiftungsverwaltung ist eine Kommune von dauerhaftem Bestand und daher in der Lage, Stiftungen weit über den Tod des Stifters hinaus eine stabile Verwaltung zu bieten. Seit den 1990er-Jahren hat sich die Anzahl der kommunalen rechtsfähigen Stiftungen bürgerlichen Rechts verdoppelt, Stifter nutzen die Kommune also bis heute als Stiftungsverwaltung. Im Vergleich zum allgemein sehr stark wachsenden Stiftungswesen ist die Anzahl kommunaler Stiftungen zuletzt allerdings nicht besonders stark gestiegen. Das könnte darauf hinweisen, dass die Kommunen womöglich Potenziale für den Ausbau der kommunalen Stiftungsverwaltungen ungenutzt lassen. Es könnte sich daher für viele Kommunen lohnen zu prüfen, ob sie stärker daran arbeiten sollten, weitere Stifter für die Errichtung einer kommunalen Stiftung oder die Zustiftung in eine bestehende kommunale Stiftung zu gewinnen. Denn die kommunale Stiftungsverwaltung kennt sich häufig sowohl mit dem Bedarf vor Ort als auch mit Stiftungen aus und könnte dies nutzen, um das stifterische Engagement in der Kommune insgesamt zu stärken. Die Studie porträtiert erstmals das kommunale Stiftungswesen und zeigt Chancen und Herausforderungen für ihre Verwalter. Zukünftige Aufgabe wird sein, Aufschluss darüber zu geben, nach welchen Kriterien Stifter eine Stiftungsverwaltung auswählen und wie die kommunale Stiftungsverwaltung gestaltet sein sollte, um den Ansprüchen der Stifter und der Stiftung gerecht zu werden. Im Anhang finden sich u.a. Empfehlungen für die Verwaltung kommunaler Stiftungen und ein Muster-Fragebogen.

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79 S.

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