Wohnortwechsel zwischen den Bundesländern im Kontext der Vereinigung.

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Berlin

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ZLB: 97/1508-4
BBR: C 25 758

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Abstract

Es wird die Wohnmobilität ostdeutscher und westdeutscher Personen anhand der Umzüge zwischen den Bundesländern unter Berücksichtigung der "Vereinigungs-Migration" vergleichend analysiert. Zur Erfassung von Veränderungen der Mobilitätsmuster erfolgt die Analyse zu zwei Zeitpunkten: 1991/92 und 1993/94. Als empirische Datenbasis dienen das sozioökonomische Panel und die Wanderungsstatistik des Statistischen Bundesamtes. Die Beschreibung der Mobilitätsmuster erfolgt anhand der Sozialstrukturmerkmale der mobilen Personen, der Umzugsgründe, der regionalen Merkmale in der Wegzugsregion und anhand der regionalen Verflechtungen der Wohnungswechsel. Als Hauptergebnis zeigt sich, daß Wohnortwechsel zwischen den Bundesländern auf der Ebene der beiden Teile West- und Ostdeutschland im betrachteten Zeitraum durch Disparität einerseits und Angleichung andererseits gekennzeichnet waren. Disparität bedeutet einen nachhaltigen Rückgang der Ost-West-Umzüge und eine Zunahme der West-Ost-Umzüge bei insgesamt fortdauernder Stabilität des Mobilitätsmusters "West bleibt in West" und "Ost geht nach West". Für ostdeutsche Personen haben sich die Chancen, durch einen Wohnortwechsel in die alten Länder Wohlfahrtssteigerungen zu erreichen, verringert. So wurden die Ost-Ost-Umzüge wieder bedeutsamer. Eine vergleichsweise starke Zunahme erfuhren demgegenüber die West-Ost-Umzüge. Insbesondere für mobile westdeutsche männliche Personen, die in die neuen Länder verzogen, überwogen auch 1994 noch die beruflichen Chancen. difu

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37 S.

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Arbeitspapiere; FS III 96-407