Zentralitätsverlust durch die Kreisreform? Aufgezeigt am Beispiel der ehemaligen Kreisstädte Donaueschingen, Titisee-Neustadt, Wolfach. Unter besonderer Berücksichtigung des Zentralitätserhaltungsprogramms und des Fremdenverkehrs als Ersatzfunktion.

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Freiburg/Breisgau

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ZLB: 95/1419
BBR: A 12 453

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Abstract

Mitte der 60er Jahre wurde im Bundesland Baden-Württemberg eine Kreisreform durchgeführt, bei der die betroffenen Städte einen erheblichen Zentralitätsverlust befürchteten, wenn sie den Sitz der Kreisverwaltung verlieren sollten. Um mögliche Auswirkungen abzumildern, beschloß die Landesregierung von Baden-Württemberg das "Zentralitätserhaltungsprogramm" und sagte den von der Kreisreform betroffenen Städten teilweise sogar eine erhebliche Stärkung der Zentralität voraus. Der Autor beschreibt vor dem Hintergrund dieses Programms die Entwicklung der ehemaligen Kreisstädte Donaueschingen, Neustadt im Hochschwarzwald (jetzt Titisee-Neustadt) und Wolfach über den Zeitraum seit Mitte der sechziger bis Mitte der achtziger Jahre. Es werden die Maßnahmen der Zentralitätserhaltung aufgezeigt, ihre Realisierung geprüft und die Wirksamkeit bewertet. Demgegenüber werden auf der Grundlage einer Expertenbefragung die Auswirkungen der Kreisreform auf die Anzahl der Beschäftigten, die Zuständigkeitsbereiche und die Aufgaben der betroffenen Behörden untersucht. mabo/difu

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ca. 230 S.

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