Einwohnerrückgang in deutschen Großstädten.

Klein, Hermann
Heymann
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Datum

2006

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Herausgeber

Heymann

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Köln

Sprache

ISSN

0038-9048

ZDB-ID

Standort

ZLB: 4-Zs 345
BBR: Z 212

Dokumenttyp (zusätzl.)

Autor:innen

Zusammenfassung

Bereits in den 90er Jahren hatten 85 Prozent von 49 befragten westdeutschen Großstädten einen Einwohnerverlust von durchschnittlich 3 Prozent erfahren. In der Zeit zwischen 2000 und 2004 gab es eine kurze Konsolidierungsphase, von der aber nur die wirtschaftlich attraktiven Großstädte vor allem im süddeutschen Raum und die aufstrebenden historischen Zentren in den neuen Bundesländern profitierten. Der sozioökonomische Wandel im vereinten Deutschland hat in Verbindung mit dem demografischen Wandel inzwischen eine neue Dimension erlangt. Das ergab eine im Jahr 2005 unter 59 Mitgliedsstädten des Deutschen Städtetages (DST) durchgeführte Datenerhebung, deren Ergebnisse in dem Beitrag vorgestellt werden. Den meisten befragten Großstädten in den westlichen Bundesländern ist es zwischen 1992 und 2000 nicht gelungen, die infolge der Wiedervereinigung angestiegene Bevölkerungszahl zu halten. Lediglich 16 Prozent haben einen Einwohnerzuwachs von durchschnittlich 2 Prozent verbuchen können. Rund ein Fünftel der befragten Städte haben noch keine Bevölkerungsprognose für den Zeithorizont 2020. Es wird jedoch damit gerechnet, dass zwei Drittel aller Großstädte bis 2020 mit einem spürbaren Einwohnerrückgang rechnen müssen. Aus den Ergebnissen wird abgeleitet, dass es in jeder Stadt zum Teil deutlich mehr schrumpfende als wachsende Stadtteile geben wird, selbst wenn die Einwohnerzahl gehalten oder gesteigert wird. Die Städte müssen daher zur Vermeidung von sozialer Segregation neben der Entwicklung der Gesamtstadt künftig vor allem die divergierende Entwicklung ihrer Stadtteile im Auge behalten. difu

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Schlagwörter

Zeitschrift

Der Städtetag

Ausgabe

Nr. 4

Erscheinungsvermerk/Umfang

Seiten

S. 14-19

Zitierform

Stichwörter

Serie/Report Nr.

Sammlungen