Freisetzung von Schwermetallen aus bodentypischen Festphasen unter Einwirkung natürlicher organischer Komplexbildner.
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DE
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München
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ZLB: 96/916
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DI
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Zusammenfassung
Schwermetalle sind im Regelfall im Kristallgitter von Mineralien gebunden. Sie gelangen durch Verwitterung und Bodenbildungsprozesse oder durch Emissionen bei oder nach industrieller Aufarbeitung mineralischer Rohstoffe in die Biosphäre. Emissionsquellen für die atmosphärische Belastung sind zum Beispiel metallverarbeitende Betriebe, Erzabbau, Kraftfahrzeuge, Müllverbrennungsanlagen und Anlagen zur Verbrennung fossiler Brennstoffe. Um die Schwermetalle entsorgen zu können, besteht unverminderter Bedarf an einem Verfahren, das unter Verwendung natürlicher, dem Bodenchemismus angepaßter, nicht-akkumulierender Extraktionsmittel arbeitet. Der Autor untersucht eine Sanierungstechnik schwermetallbelasteter Böden durch den kontrollierten Einsatz von organischen Abfällen aus landwirtschaftlichen Betrieben und der Ernährungs- und Genußmittelindustrie. Im Rahmen dieses Saniererungskonzepts befaßt sich die Arbeit mit der Mobilität der in der Klärschlammverordnung aufgeführten Schwermetalle, insbesondere von Cadmium, Kupfer, Nickel und Blei, unter dem Einfluß niedermolekularer organischer Komplexe, die natürlicherweise einen Bestandteil der Böden und Sedimente bilden. Untersucht wurden die Bodentypen Bentonit (Tongestein) und Torf (Bodenhumus). mabo/difu
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Seiten
IV, 151 S.