Stratifizierte soziale Rechte und eingeschränkte Unionsbürgerschaft.

Bruzelius, Cecilia/Reinprecht, Constantin/Seeleib-Kaiser, Martin
Bund-Verl.
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Datum

2017

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Herausgeber

Bund-Verl.

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Frankfurt/Main

Sprache

ISSN

0342-300X

ZDB-ID

Standort

ZLB: 4-Zs 684
BBR: Z 418
IRB: Z 1289
TIB: Z 756

Dokumenttyp (zusätzl.)

Zusammenfassung

Infolge der uneinheitlichen wirtschaftlichen Entwicklung der EU-Mitgliedstaaten und aufgrund von Unterschieden zwischen den nationalen Sozialschutzsystemen genießen EU-Migranten in der Praxis oft sehr unterschiedliche soziale Rechte. Die substantiellen Ansprüche nicht erwerbstätiger EU-Migranten sind an den "Export" sozialer Rechte aus dem Herkunftsland in das EU-Zielland gebunden. Dies trifft vor allem Arbeitsuchende und Rentner zu Beginn ihres Aufenthalts im EU-Zielland. Der Beitrag weist nach, dass die sozialen Rechte von EU-Bürgern in ihrer Substanz geschichtet sind, und zwar nicht nur nach dem Erwerbsstatus der Betroffenen, sondern auch nach EU-Herkunfts- und -Zielländern. Es wird argumentiert, dass diese Stratifizierung sozialer Rechte die Chancengleichheit bei der Ausübung des Freizügigkeitsrechts beschneidet und dadurch das Konzept der Unionsbürgerschaft als solches infrage stellt. Der Artikel schließt mit einem Vorschlag zu einem europäischen Mindesteinkommenssystem, mit dem sich die aktuellen Beeinträchtigungen der Unionsbürgerrechte zumindest teilweise überwinden ließen.

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Schlagwörter

Zeitschrift

WSI-Mitteilungen

Ausgabe

Nr. 6

Erscheinungsvermerk/Umfang

Seiten

S. 398-408

Zitierform

Freie Schlagworte

Stichwörter

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