Das Grundeigentum im Luftraum und Erdreich.

Böhlau
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Böhlau

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Köln

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ZLB: 2000/409

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DI

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Abstract

Die Arbeit analysiert den Grundsatz der unbeschränkten Herrschaft des Grundeigentümers in Höhe und Tiefe, der in § 905 BGB seinen Niederschlag gefunden hat. Ausgehend von der mittelalterlichen Rechtsmaxime, die die Dreidimensionalität des Eigentümerrechts an Grund und Boden nicht nur in den kontinentaleuropäischen Rechtsordnungen geprägt hat, sondern auch Grundlage des englischen "common law" in dieser Frage geworden ist, werden in der Arbeit nicht nur die allgemeinen Entwicklungslinien dieses Prinzips nachgezeichnet, sondern auch die konkrete Kasuistik nachgewiesen. Es zeigen sich die Verschränkungen der juristischen Disziplin zwischen dem europäischen Kontinent und England seit dem Mittelalter. Hauptaugenmerk der Untersuchung gilt aber der Frage, welche Berechtigung ein solches, auf die Freiheit des Eigentümers gerichtetes Prinzip in der heutigen, durch unzählige öffentlich-rechtliche Beschränkungen geprägten Rechtswirklichkeit noch haben kann. difu

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XXIII, 174 S.

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Dissertationen zur Rechtsgeschichte; 11